Logo Volksgeld gross
 

12. Nationale und internationale
12. Wirtschaft

Die nationale Wirtschaft hat dieselben Grundbedingungen, Voraussetzungen, Funktionen und Zwecke wie die internationale: Güter, die gebraucht, gewünscht, verlangt werden, zu erzeugen oder zu erhandeln.

Der Nutzen, den die nationale Wirtschaft aus der internationalen zieht, kann daher letzten Endes nicht in der Ausfuhr (Export), sondern nur in der Einfuhr (Import) bestehen.

Selbstverständlich ist es eine Binsenweisheit: je mehr man exportiert, desto mehr kann man importieren.

Was aber soll man von bürokratischen Verwaltungen halten, die zwar die Ausfuhr steigern, die Einfuhr aber durch Zollschranken drosseln möchten? Machen sich die inländischen Verbraucher, die für ihr Einkommen größtmöglichen Gegenwert erhalten möchten, keine Gedanken über Sinn und Kosten der bürokratischen Zollschranken?

Betrachtet man unter diesen Gesichtspunkten z. B. die Monsterbürokratie der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, so steht fest, daß jeder inländische Arbeitnehmer für das Geld, das uns die EG-Bürokratie kostet, eine Stunde täglich weniger zu arbeiten brauchte oder im Monat ein um den Gegenwert von 20 Arbeitsstunden höheres Einkommen erzielen, bzw. die Kaufkraft des Monatseinkommens um diesen Betrag höher sein könnte.

Sollte es Zweifel geben, ob die Wirtschaft die EG braucht oder die EG die Wirtschaft, um bestehen zu können, so dürfte die Antwort nicht schwer fallen.

Oder meint tatsächlich irgend jemand, die Länder der EG wären nicht fähig gewesen, untereinander weitgehende Zollfreiheit auch ohne die kostspielige Brüsseler Monsterbürokratie zu vereinbaren? Ebenso hätten die EG-Länder gegenüber Drittländern die jetzigen schädlichen Zollschranken aufrichten können, ohne dafür irrsinnig teuere und letztlich höchst überflüssige euro-marxistische Bonzen zu füttern!

Überließe man es im übrigen weitgehend den Kaufleuten – die dafür wohl auch besser geeignet sind als jeder Beamte – was aus anderen Ländern bezogen oder dorthin verkauft werden kann, so gäbe es ohne die Bemühung eines einzigen Bürokraten stets ausgeglichene Handelsbilanzen. Sollten wir aus einem Land nicht so viel beziehen können, als wir dorthin verkaufen, so wäre das lediglich ein Problem, das die beteiligten und sonstwie interessierten Kaufleute anginge, die dieses Ringtauschproblem besser und schneller lösen als die teuere, meist fachblinde Bürokratie. Was aber entsteht in dieser heutigen Fäulniswirtschaft der Super-Wunderweisen? Irrsinnige Verschuldungen der arbeitenden Länder zugunsten der nicht arbeitenden, unredlich erworbenes Geld verleihenden in- und ausländischen Hochfinanz! Sollte irgend jemand von der Überflüssig- ja Schädlichkeit der Euro-Wirtschaftsmonsterbürokratie noch nicht ganz überzeugt sein, dem sei eine kleine Probe der kostspielig-dümmlichen Tätigkeit der «akademischen» Euro-Bonzokratie geboten, deren Mindestgehälter aus den Taschen der mindergebildeten Steuerzahler – nebst ausgiebigen Zulagen – nicht unter 8’000 DM liegen. (Inzwischen erhöht auf 17’000 DM mit weiterem überproportionalem Anstieg.)

 

Zurück

 

Weiter

 

 

Pfeil zurück Zur Heimseite Logo Volksgeld klein Kontakt:  webmaster@Volksgeld.ch