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3. Der Verteilungsbereich

Notwendigkeit, Wesen und allgemeine
Funktion des Geldes

«Wunsch und Notwendigkeit, Waren (Leistungen) rationell und leistungsgerecht überall auszutauschen, führten zu dem geeigneten Hilfsmittel Geld… Kaum ein Wissenschaftler hat dabei erkannt oder beachtet, daß damit die direkte Tauschwirtschaft zur indirekten oder Verteilungswirtschaft geworden ist…» (Heinrich Färber, Das Geldproblem als Schlüsselproblem…, Jahoda & Siegel, Wien-Leipzig 1922)

«Also ist es eine zwingende soziale Notwendigkeit, das Geldwesen unter die Kontrolle der Allgemeinheit zu stellen… und es der Allgemeinheit dienstbar zu machen.» (Gottfried Feder, Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft, München 1926)

«…wichtigste Rolle des Geldes: Verknüpfung zwischen Produktion und Konsumtion [Verbrauch].» (Junichi Ohno, Sozialökonomische Theorie des Geldes, Deichert/Scholl, Leipzig 1931)

«Geld als Tauschmittel entwickelt den Preis als Resultat einer Vielzahl von Tauschvorgängen… Die Geschichte des Geldes indessen ist eine einzige große Beweiskette, daß das Geldwesen [und damit der Preis, Anm. d. Verf.] seit Jahrhunderten manipuliert wird…» (Fritz Marbach, Vom Wesen und der Funktion des Geldes, Bern 1936)

«…damit berühren wir etwas Entscheidendes: Die Vorgänge, durch die heute Geld geschaffen, bewegt und wieder beseitigt wird, sind im wesentlichen Bankgeschäfte…» (Konrad Duden, Gestaltwandel des Geldes und seine rechtlichen Folgen, C. F. Müller, Karlsruhe 1969)

Die fundamentale Erkenntnis kommt hierbei von Färber: die Wandlung von der Tausch- zur Verteilungswirtschaft (Ringtauschwirtschaft). Vorzugsweise mit dieser Erkenntnis lassen sich sonst unentwirrbar scheinende Verknüpfungen, das Ineinandergreifen einfachster bis kompliziertester gesamtwirtschaftlicher Vorgänge gedanklich erklären, entwirren, analysieren, diagnostizieren, therapieren.

 

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