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19. Umwandlung Wirtschaftsgeld
19. Spargeld Leihgeld Zinsgeld

Nicht nur die kreditäre Geldherstellung ist Ursprung der Zinswirtschaft; Zinsgeld entsteht auch durch Umwandlung von Spargeld zu Kreditgeld (Zinsgeld).

Da bekanntermaßen die Geldsparer in der Regel regelmäßig sparen, verwandelt sich auf diesem Wege auch das jetzt schon vom Ursprung her zinsbehaftete Geld zum zweiten Mal in Leih- und Zinsgeld.

Kann nun eine Wirtschaft, die allmählich nur mehr mit in Leih- und Zinsgeld umgewandeltem Geld wirtschaftet, überhaupt gesund sein, gesund werden oder bleiben? Sind es nicht offensichtlich die Zins- und Folgekosten, die jeden, auch den größten Produktionsfortschritt auffressen, die Produktionskosten Arbeitslosigkeit (Masse-Dauererwerbslosigkeit) hervorrufen, Arbeitszeitverkürzungen verhindern, den Leistungsdruck auf die Tätigen oft bis zur Unerträglichkeit steigern, zu Massenpsychosen der Erwerbstätigen einerseits und der vom Erwerb Ausgeschlossenen andererseits, zur Entfremdung ihrer Persönlichkeit, zu Kriecher-, Spitzel- und Denunziantentum im Berufsleben und im Alltag führen, in weiterer Folge zu steigender Kriminalität (Massenkriminalität), Massenrauschgiftsucht, Massenalkoholismus usw. usw.?

Die «Zinsfrage» hat als bisher ungelöste, aber lösungsnotwendigste volkswirtschaftliche Grundfrage eine Reihe der besten Geister der Menschheit, angefangen bei Aristoteles, bewegt.

Heinrich Färber schlägt zur Zinsfrage das «Anti-Kredit-Gesetz»; die Wieder )Aufhebung des nach römischem Recht eingeführten Rechtsschutzes für Kreditgeschäfte, vor.

Auch hier ist die Lösung naheliegend; die Möglichkeit, Geld (Spargeld u. a.) auf ein Konto der Staats-Steuerverwaltung oder der Gemeindeverwaltung einzuzahlen, wo es zwar keine – in der Zinswirtschaft ohnehin nur auf dem Papier stehende – Zinsen erbringt, jedoch die Verringerung des sonst notwendigerweise herzustellenden Steuergeldes sogar hilft, die Kaufkraft des Geldes zu verbessern und zu stärken.

Eine gewisse Eindämmung der Geldsparflut und Hinwendung zu direktem Konsum oder direkter Investition, Gründung, Beteiligung, auch an kleineren und größeren Unternehmen, Aktiengesellschaften usw. tritt wohl bereits mit zunehmender Existenzsicherheit durch die Demokratisierung der Notenbankgesetze ein.

Dazu kommt weiters die aufgezeigte Möglichkeit einer beitragsfreien allgemeinen Mindestrente aus der «Automatischen Geldsteuer». Hierdurch würde die Notwendigkeit für die Rentenerträge wegfallen, riesige, regelmäßig eingehende Beitragsgelder zu «verwalten».

Nebenbei wird damit auch die – bereits als unheilvoll erkannte – «Omnipotenz» (Allmacht) der Banken auf die Wirtschaft weitgehend eingedämmt.

 

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