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2. Ordnungsfunktionen der
2. gemeinschaftlichen Wirtschaft

Jeder menschlichen Gemeinschaft und ihrer Verwaltung, sei sie klein oder größer, stellen sich drei Hauptbereiche zur Bewältigung, deren Funktionen in ihrer Erfüllung eng ineinandergreifen, einander bedingen, voneinander abhängen:

DER RECHTSBEREICH (Ordnungsregelbereich), der die Rechtsnormen (Gesetze), die Zusammenlebensnormen der Gemeinschaft, entwickelt und verbindlich regelt.

DER WIRTSCHAFTSBEREICH (Existenzbereich), der sich entsprechend der Güte (Funktionsfähigkeit) der Rechtsnormen entwickelt.

DER SOZIAL- UND KULTURBEREICH hängt, wie bereits erwähnt, wesentlich vom Funktionieren des Rechts- und Wirtschaftsbereiches, kurz, von der sozialen Gerechtigkeit ab.

Den Erkenntnissen des Rechtsbereiches für die Volkswirtschaft kommt hierbei wiederum größte Bedeutung zu.

Der Rechtsbereich muß sicherstellen, d. h. er muß ermöglichen und darf nicht behindern

a.  die geregelte und ausreichende Bedarfsdeckung an notwendigen und gewünschten Gütern (Waren, Leistungen) entsprechend dem technisch-wissenschaftlichen Erkenntnisstand;
 
b.  die Verteilung dieser Güter (Leistungen) in der Regel unter den Leistenden nach Maßgabe ihres Leistungsanteils;
 
c.  Abkommen über gemeinschaftliche Erfordernisse, deren Erfüllung und Anteilsverhältnis am Einzel- und Gesamtnutzen (Steuerkostenbelastung), z. B. für notwendige Schutz-, Sicherheits- und Vorsorgemaßnahmen gegen natürliche und menschliche Zerstörung; für soziale Fürsorge (Sozialität) für Minder- und Nichtleistungsfähige usw. usf.

Der Wirtschaftsbereich (Existenzbereich) setzt eine bedarfsrichtige, ausreichende Produktion und leistungsgerechte Verteilung voraus; sie bedingen einander. Sie entwickeln und vollziehen sich bestmöglich und in der Regel automatisch (selbsttätig-naturgesetzlich) am freiheitlichen Markt: Niemand gibt mehr Geld dem, der weniger oder schlechtere Ware (Leistung) bietet; niemand gibt mehr oder bessere Ware (Leistung) dem, der weniger Geld (Gegenleistung) bietet.

Ohne lange Betrachtungen ist hier die Marktfunktion des Geldes in die Untersuchung eingeführt. Über das Wesen und die Funktion des Geldes – den vielfältigsten, umfangreichsten und folgewirksamsten Volkswirtschaftsfaktor – wurden ganze Bibliotheken geschrieben; meist jedoch lückenhaft, d. h. ohne Einbeziehung aller «Tatsachen» (Aristoteles), aller zum Verständnis notwendigen Faktoren und deshalb ohne wirkliche, schlüssige, zwingende Zusammenhangsbindung.

Es soll hier nicht der Unsitte nachgeeifert werden, Wissenschaftsanspruch durch (seitenlange) Quellenhinweise zu erlangen. Nur soweit dies zum Gesamtverständnis oder zur Unterstreichung der vorliegenden Darstellung nötig ist, wird auf weiterführende Literatur verwiesen.

 

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