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14. Weitere Riesenkosten
14. der EG-Bürokratie

Leider ist mit dem zuvor Gesagten die Schröpfung des europäischen Steuerzahlers, allen voran des deutschen, noch nicht vollständig beschrieben. Die größte Schröpfung besteht in den Milliardengeschenken, die der deutsche Steuerzahler ursprünglich durch die festgeschriebenen Wechselkurse, nach deren Freigabe durch Zahlungen an den Internationalen und Europäischen Währungsfonds sowie durch direkte «Kredite» (Bezugsscheine auf unsere Leistungen) an leistungsschwächere EG-Wirtschaftsländer erbringt.

So etwa erhielt Italien 1974 über fünf Milliarden DM als «Leihgabe»; zusätzlich zahlten die bundesdeutschen Steuerzahler noch 3,5 Milliarden in das Brüsseler EG-Faß.

1977 wird, nach Expertenfeststellung, eine weitere Steuermilliarde für die Stützung des Britenpfundes fällig, abgesehen von der weit höheren Leistung über den Internationalen Währungsfonds, der England einen Gesamtkredit von 9 Milliarden DM bringt. Vorgesehener vorläufiger bundesdeutscher Anteil: 3,9 Milliarden DM. (Dafür druckt die Notenbank legal Falschgeld; die Briten beziehen damit unsere Waren und Leistungen.)

So lebt halb Europa auf Teilkosten des bundesdeutschen Steuerzahlers.

Leistungsrichtige, d. h. freie Wechselkurse und völlige Einstellung der Währungssubventionsdiktatur (legale Geldfälschungspraktiken der Notenbanken) würden unsere (bundesdeutschen) Waren gegenüber den ausländischen und diese gleichfalls untereinander in ein naturgemäßes Preisverhältnis bringen.

Das soll nun durch ein «Europäisches» Währungssystem – Kennzeichen «Maastricht» – endgültig verhindert werden.

Schließlich ist der Handelsaustausch über den Fremdenverkehr (Tourismus) das Ausgleichsventil für unausgeglichene Handelsbilanzen, d. h. überschüssige Devisen loszuwerden.

Die Richtigkeit dieser Tatsache sehen wir in der sich ausbreitenden Touristik, die sich zunehmend, wenn auch jetzt noch unter verfälschten Bedingungen – als Ausgleichsventil für Preis- und Kursdifferenzen und unterschiedliche Handelsbilanzen erweist.

Unsere hochtechnisierte Zivilisation würde ihr ungesundes, biologisch und ökologisch unverantwortliches Wachstum dämpfen. Die vom enormen unproduktiven Kostendruck befreiten Früchte unserer Leistungswelt könnten sich wesentlich billiger mit den Leistungen der weniger technisierten Völker austauschen.

Mit den enormen Unproduktivkosten jedoch befrachtet, sind unsere Leistungen, unsere Arbeitsfrüchte für die Länder der «Dritten Welt» weitgehend unerschwinglich, ohne daß unsere Wirtschaften von diesen «Hochpreisen» einen Vorteil hätten. Ihre Höhe hat einen Grad erreicht, der bereits zunehmend zu Absatzstockungen, zur «Arbeitslosigkeit» (Erwerbslosigkeit), zu Unerschwinglichkeit der Güter gerade für diejenigen führt, die an ihrer Herstellung beteiligt waren oder daran beteiligt werden könnten.

Eine verantwortungsvolle, demokratische «Regie» (Verwaltung) würde es bei der Durchbrechung dieses Teufelskreises schon im Interesse des eigenen Volkes leicht haben, Schadproduktionen (Umweltschädigung oder gar -zerstörung) weitgehend zu verhindern, da die Peitsche der Wachstumsgigantomanie, die hohen Zinskosten und Folgelasten, wegfielen.

Dazu kämen z. B. die mit einem Schlage wieder aktuell werdenden zahlreichen Möglichkeiten der «sauberen» Energiequellen: Wind, Sonne, Wasserkraft, die zudem eine wesentlich breitere, biologisch ungefährliche und national unabhängige Einkommens-(Beschäftigungs-)Verteilung ermöglichen.

 

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