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1. Grundlagen der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaft ist, wie ihr Name sagt, die Wirtschaft, die Arbeitsgemeinschaft des ganzen Volkes. Zufolge ihrer sich immer weiter entwickelnden Arbeitsteiligkeit gibt es auch kein einzelnes Wirtschaften mehr ohne Zusammenhang mit dem Ganzen. (Als «Wirtschaften» kann jede einigermaßen nützliche, d. h. auf nicht schädliche Zwecke gerichtete Tätigkeit bezeichnet werden.)

Die Volkswirtschaft ist somit Verbindung, Markt (Tätigkeitsfeld) und Summe des dynamischen naturgesetzlichen freiheitlichen Einzelstrebens nach Eigenem, nach MEHR und Besserem im Wege von Leistung und Leistungsaustausch. Unter «Leistungsaustausch» soll das freie Angebot jeder Leistung und die freie Auswahl des Gegenangebotes, das ist Angebot und Nachfrage, verstanden werden.

Wird dieses naturgegebene freiheitliche Streben im allgemeinen nicht bürokratisch (obrigkeitlich) behindert oder verfälscht, so führt es über und mit anderen Volkswirtschaften nahtlos zur Weltwirtschaft; andernfalls nur unter Erschwernissen, Spannungen und Entartungen. Einschränkungen sollten in der Regel nur aus Sicherheits- und Gesundheitsgründen – das sind auch ökologische – gestattet sein.

Neben diesem unabschaffbaren und unverzichtbaren natürlichen individuellem Streben nach Eigenem, steht ebenso stark und natürlich der Wunsch nach einer gesicherten Gemeinschaft gleicher Rechte.

Grundlage des gedeihlichen Leistungsaustausches ist die Leistungsgerechtigkeit. Das Streben nach ihr sollte Aufgabe jeder Politik sein. Grundlagen hierzu hat die Volkswirtschaftswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre zu liefern.

Tausende Jahre hatte die Volkswirtschaftswissenschaft Zeit, aus Erkenntnissen und Erfahrungen zu lernen; angefangen bei Aristoteles, dem großen Staatsphilosophen, Schüler Platons (384 – 322 v. Chr.):

«Wissenschaftliches Betrachten ist, Tatsachen festzustellen und sofern sie unbefriedigend sind, nach ihrem Grunde zu forschen… den Staat in erster Linie nach allgemeinen Interessen – nicht nach denen Einzelner – zu schaffen… wozu eine Verfassung dient, die allen Bürgern gleiches Recht gewährt… andernfalls sich die Bevorzugten immer unerträglichere Vorrechte anmaßen…»

 

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