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Buchempfehlung

Ellen Brown entwickelte ihr Forschertalent als praktizierende Anwältin für Zivilrecht in Los Angeles. In ihrem neuesten Buch Der Dollar Crash hat sie ihre Fähigkeiten und Erfahrungen auf die Untersuchung der US-Zentralbank Federal Reserve und des «Geldkartells» angewandt. Sie zeigt, wie dieses private Kartell dem amerikanischen Volk die Mach der Geldschöpfung aus der Hand gerissen hat – mit katastrophalen Folgen für die Ökonomie. Brown gehört in den USA zu den Verfechtern jener Gruppe von Geldreformern, die die private Federal Reserve abschaffen und statt ihrer eine regierungseigene, wirtschaftsfördernde Bundes­zentralbank installieren wollen, die das private Bankwesen überwacht. Ellen Brown ist er­folgreiche Autorin von insgesamt elf Büchern, die in den Vereinigten Staaten weite Verbreitung gefunden haben.

Viele Menschen spüren es instinktiv: Die Weltwirtschaft steht am Rande eines tiefen Abgrunds. Kaum jemand kennt jedoch die wahren Hintergründe. Selbst die meisten Bankiers wissen nicht, was in den höchsten Etagen ihres Berufsstandes hinter verschlossenen Türen vor sich geht.

Ellen Browns Buch Der Dollar Crash konzentriert sich auf einen der größten Schwindel im Bankensystem: auf den Prozeß der Geldschöpfung und der Kontrolle des Geldes durch Privatbankiers. Heute dominieren die Banknoten der Federal Reserve und Kredite in US-Dollar die Weltökonomie: aber diese internationale Währung ist keineswegs Geld, das vom amerikanischen Volk oder seiner Regierung in Umlauf gebracht wurde. Dieses Geld wurde von einem privaten Kartell internationaler Bankiers geschöpft und ausgeliehen: und dieses Kartell hat die ganze Welt in ein hoffnungsloses Schuldennetz verstrickt.

Der Dollar Crash legt detailliert dar, wie ein Netz privater Bankiers das internationale Währungssystem geschaffen und dessen Herrschaft übernommen hat, und wie diese Bankiers mit dieser Herrschaft umgehen. Es liefert glaubhafte Beweise für die Existenz einer Machtelite, die fest entschlossen ist, die vollständige Herrschaft über die Welt und ihre Rohstoffe zu übernehmen. Das Lebenselixier dieser Machtelite ist das Geld, ihre Waffe ist die Angst.

In Ellen Browns Buch geht es deshalb um mehr als nur um Geldtheorie und Reform. Wenn hier die gegenwärtige unhaltbare Situation aufgedeckt wird, dann ist dies ein erster Schritt auf dem Weg, die Welt aus dem unheilvollen Würgegriff einer kleinen, aber um so mächtigeren Finanzelite zu befreien. Das Buch kann zum Beginn einer offenen Diskussion über unser Währungssystem werden. Diese Debatte ist in den heutigen konventionellen Massenmedien praktisch tabu, denn dort ist man eingeschüchtert und fürchtet die Auswirkungen eines ernsthaften Diskurses. Brown scheut sich nicht, kräftig auf die eleganten, schwarz glänzenden Lederschuhe der Finanzgewaltigen zu treten. Ihr Buch ist eine erhobene, geballte Faust, die das sorgsam geknüpfte Netz von Desinformation, Verzerrung, Täuschung und frechen Lügen über Geld, Bankwesen und Wirtschaftswissenschaften trotzig und wahrheitsliebend zerschlägt. Es entlarvt den verborgenen Finanzfeind, der sich derzeit gegen die ganze Welt richtet. Aber es gibt einen Ausweg aus diesem Schlamassel: Ellen Brown weist uns den Weg, wie wir unsere finanzielle Freiheit zurückerlangen. (August 2008)